Jahresthema 2010
Ökologie und Kinderrechte gehören zusammen

Foto: Harald & Birgit Spoddig
Wetterextreme, Trinkwassermangel, Ernteausfälle und Massenfluchten: Die Liste der Indikatoren für den Klimawandel ließe sich erweitern. Dennoch ist der Klimagipfel in Kopenhagen nur mit einem Minimalkonsens zu Ende gegangen. Alarmierend dabei: Dass Kinder ein Recht auf eine gesunde Umwelt haben, kam auf dem Gipfel kaum zur Sprache. Weil aber Ökologie und Kinderrechte untrennbar miteinander verbunden sind, setzt die Kindernothilfe 2010 einen Schwerpunkt auf das Thema.
Durch den Klimawandel schwinden die Perspektiven für unsere Kinder, die Erwachsenen von morgen. Dürren, Überschwemmungen und Hurrikane gehören heute zum Tagesgeschäft. Für Dietmar Roller, Vorstandsmitglied der Kindernothilfe, hat der Klimawandel Einfluss auf die nachhaltige Entwicklung der Kindernothilfe-Projekte. Beispiel Bangladesch: „Wir reden hier von Hochwassern, die ein Ausmaß haben, als ob ganz Holland unter Wasser stünde", so Roller. „So etwas muss man bei der Projektplanung berücksichtigen."
Nach vielen Verschiebungen hat die Koalition ihr Energiekonzept für Ende August angekündigt – und Mitte September will sie ein Gesetz zur Laufzeitverlängerungen der Atommeiler in den Bundestag einbringen. Eine ergebnisoffene Diskussion des Energiekonzeptes sieht anders aus. Vor diesem Hintergrund startet die Klima-Allianz ihre Kampagne "Schluss mit den Tricks! Die Energiewende ist machbar!"
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Der Runde Tisch zu Umweltfragen der Region Junín (Perú) hat eine nationale Kampagne ins Leben gerufen, um die peruanische Bevölkerung über die Situation in La Oroya zu informieren und sensibilisieren. Zur Unterstützung der nationalen Kampagne "La Oroya somos todos" ("La Oroya betrifft uns alle") sammelt der Runde Tisch Unterschriften auf internationaler Ebene. Machen Sie mit!
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Im Film erzählt Schirmherrin des Jahresthemas, warum ihr das Jahresthema zu Ökologie und Kinderrechten so wichtig ist.
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Kinder aus ländlichen Projekten des nordindischen Kindernothilfe-Partners HCDI berichten von ihren Erfahrungen mit dem Klimawandel.
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