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Klimapolitik darf nicht zur Verletzung von Menschenrechten führen

Der Klimawandel hat bereits heute spürbare negative Auswirkungen auf die Umsetzbarkeit der Menschenrechte auf Nahrung und Wasser, die sich in Zukunft noch weiter verschärfen werden. Zunehmende Dürren, Stürme und Überschwemmungen beeinträchtigen die Möglichkeit von immer mehr Menschen, sich zu ernähren. Gerade Kinder und Jugendliche sind hiervon betroffen. Daher unterstützen wir die FIAN Kampagne "Klimaschutz ist Menschenrecht"und fordern von der Bundesregierung ein stärkeres Engagement für die Menschenrechte im Klimaschutz.

Fian - Klimaschutz ist Menschenrecht LogoLogo: Fian Zusätzlich werden Menschenrechte auch immer wieder durch Klimaschutzmaßnahmen verletzt. Deutsche Unternehmen betreiben in Deutschland Kohlekraftwerke, welche große Mengen CO2 produzieren. Die Emissionsrechte für ihre Kraftwerke kaufen sie unter anderem bei Klimaschutzprojekten in Ländern des Südens, die vor allem die Einsparung von CO2 zum Ziel haben. Doch bei den Klimaschutzprojekten kommt es immer wieder zu Menschenrechtsverletzungen als Folge von Landvertreibungen: die Bevölkerung verliert ihre Häuser, Kleinbauern verlieren ihr Ackerland, ganze Ortschaften werden zwangsumgesiedelt.

Daher unterstützen wir die FIAN Kampagne "Klimaschutz ist Menschenrecht"und fordern von der Bundesregierung ein stärkeres Engagement für die Menschenrechte im Klimaschutz. Sowohl bei Klimaschutzprojekten zur Minderung des CO2-Ausstoßes als auch bei der Finanzierung von Maßnahmen zur Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels müssen Menschenrechte besser geschützt werden. Klimapolitik darf nicht zur Verletzung von Menschenrechten führen.

Online-Petition zur Wahrung der Menschenrechte in allen Klimaschutzprojekten

Forderungspapier zur Kampagne

 

 


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